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- 100 Jahre Gemeindehaus Stiftstraße
Vortrag von Michael Joho (PDF-Datei, 0,2 MB) - Bahn frei!
100 Jahre Hauptbahnhof
(PDF-Datei, 4,7 MB) - Wissenswertes
zu St. Georg (PDF-Datei, 490 kB) - 125 Jahre Hansabrunnen (PDF-Datei, 2,2 MB)
- Klönschnack-
Broschüre (PDF-Datei, 3,1 MB) - 100 Jahre Hamburger Gewerkschaftshaus
Von Michael Joho
Die Broschüre zur Ausstellung
Wissenwertes
Vom Hansabrunnen, der nicht Hansebrunnen heißt
Erlauschtes und Erlebtes von „Damals"
Veröffentlichungen der Geschichtswerkstatt
Bahn frei! 100 Jahre Hauptbahnhof
Aus
Anlaß des 100. Geburtstags des Hamburger Hauptbahnhofs
konzipierte die Geschichtswerkstatt im Dezember 2006 eine Ausstellung.
Zeitgleich erschien auch eine von Rainer Schliemann und Karla Fischer
verfaßte 38-seitige Broschüre, die nicht nur die
Entstehungsgeschichte dokumentiert, sondern den Bogen schlägt bis
zur Gegenwart. Denn St. Georg ist nach wie vor auch ein Bahnhofsviertel.
„Hamburg
ist von alters her eine Hafen– und Handelsstadt, in der sich
Landstraßen kreuzen. Das Industriezeitalter entwickelte sich mit
dem Schienenverkehr und forcierte ihn. Ab der Mitte der letzten
Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden in Hamburg verschiedene
Eisenbahnprojekte vorangetrieben und realisiert. Zu Beginn des 20.
Jahrhunderts wurden diese so weit vernetzt, dass Hamburg der
Eisenbahnknotenpunkt im Norden wurde.
Die Geschichte des
Hauptbahnhofes in Hamburg beginnt nicht etwa am 6. Dezember 1906,
sondern ist eng verbunden mit den unzulänglichen Eisenbahnanlagen
Hamburgs der Vergangenheit. »Kleinräumliches« Denken
der Nachbarstaaten Dänemark und Hannover war davon geprägt,
und verhinderte zunächst mit allen Mitteln Eisenbahnverbindungen
nach Hamburg. Altona und Harburg waren die Endstationen vor den Toren
Hamburgs. Hamburgs Bahnbau musste sich daher im Anfang auf das eigene
Territorium beschränken. Am 6. Mai 1842 … begann für
Hamburg das Eisenbahnzeitalter mit der Eröffnung der
Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn. Die Strecke wurde bereits 1846 bis
Berlin verlängert und in den letzten Jahren als
Hochgeschwindigkeitsstrecke ausgebaut.
Dieser Prozess des
Gründens, Erweiterns und Ausbaues kennzeichnet auch die Bauwerke
des Schienenverkehrs in Hamburg. Strecken wurden angelegt, erweitert,
verlegt und stillgelegt. Weitere Strecken und neue Verkehrsmittel kamen
hinzu. Die vielfältigen Bauwerke erfuhren hierdurch zum Teil
erhebliche Veränderungen, die mit dem Verlust alter Substanz
einhergingen. Auch alte Bahnhöfe und Haltestellen wurden durch
neue Stationen ersetzt, in Harburg und Altona gleich zweimal. Der
Bahnhof Klostertor, der Lübecker-, der Berliner– und der
Hannöversche Bahnhof (auch Venloer– oder Pariser-Bahnhof
genannt) existieren heute nicht mehr. Dieser durch die
Industriegesellschaft geprägte Wandel führte immer wieder zu
erheblichen Konflikten mit der Denkmalpflege, deren Aufgabe es auch
ist, das Erbe der Industrie-Epoche in anschaulichen Prozessen zu
erhalten. Die alten Bahnanlagen und Bauwerke veranschaulichen ihre
Bedeutung für die Stadtentwicklung, die Industrialisierung und die
Technik-, Wirtschafts– und Sozialgeschichte Hamburgs." (Aus dem Vorwort)
Wissenwertes zu St. Georg
Einwohnerverein und Geschichtswerkstatt haben eine Broschüre zusammengestellt. Die Broschüre wurde aktualisiert und erscheint nun in der 5. Auflage mit Stand von Mai 2006. Sie können sie bei uns kaufen (2 Euro) oder als PDF-Datei herunterladen.
Die Broschüre richtet sich vor allem an Neu-St.Georger, die sich über "ihren" Stadtteil informieren möchten. Sie enthält Kurzvorstellungen der beiden Herausgeber-Vereine, aktuelle statistische Daten, wichtige Stadtteiladressen, eine Literaturliste und eine kleine Stadtteilgeschichte.
125 Jahre Hansabrunnen auf dem Hansaplatz
Zur Gedenkveranstaltung am 10. Juli 2003 aus Anlaß des 125-jährigen Jubiläums veröffentlichte die Geschichtswerkstatt eine 24seitige Chronik. Die Printausgabe erhalten Sie zum Preis von 3 € in unserem Stadtteilbüro, oder als PDF-Datei (2,2 MB). Dazu die von Christian Diesener verfasste Moritat zum Festakt.
Klönschnack-Broschüre
ZeitzeugInnen
erzählen Lebenserinnerungen aus der ersten Hälfte des vorigen
Jahrhunderts. Die hier dokumentierten Berichte zeigen, wie
vielfältig St. Georgs Erscheinungsbild damals war, aber auch, in
welcher Weise hier lebende Menschen ihre Umgebung wahrgenommen haben.
Zugleich bieten sie einen Rückblick in eine Zeit, in der noch
alles ganz anders war in der Langen Reihe, am Hansaplatz und an der
Alster. Die Geschichten sind ein Stück Erinnerung an das alte St.
Georg, an Kindheit vor mehr als 70 Jahren und an ein Viertel, das es so
nicht wieder geben wird.
Die mit zahlreichen historischen Fotos
illustrierte Broschüre (42 Seiten) kann für 3 Euro in der
Geschichtswerkstatt, Hansaplatz 9, gekauft oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.



