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Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Rund 27.000 sind mittlerweile in Deutschland und anderen europäischen Ländern verlegt worden.

„STOLPERSTEINE" sind mit einer eigenen Seite im Netz vertreten. Sie finden sie hier.

Stolperstein für Cäsar Meyer vor dem Haus Schmilinskystr. 25

Stolperstein für C-Meyer (2006)

Die Initiative „Gemeinsam gegen das Vergessen – Stolpersteine für homosexuelle NS-Opfer“ hatte am 1. September 2006 zu einem Gedenkakt eingeladen, bei dem der Stolperstein für Cäsar Meyer enthüllt wurde.

Stolpersteine für Opfer des NS-Terrors in St. Georg

 

Die folgenden Stolpersteine wurden auf Vermittlung der Geschichtswerkstatt St. Georg e. V. verlegt.

 

Verlegt am 5.2.2003 (für zwei Opfer)

  1. St. Georgs Kirchhof 26: Sophie Marie Fiering, geb. 28.9.1897, Hausfrau, KPD, am 21./23.4.1945 gehenkt im KZ Neuengamme

  2. St. Georgs Kirchhof 26: Ernst Heinrich Henry Fiering, geb. 13.9.1887, Elektriker, KPD, am 21./23.4.1945 gehenkt im KZ Neuengamme

Verlegt am 25.10.2003 (für zehn Opfer)

  1. Lange Reihe 58: Erna Fratje Michelsohn, geb. Hirsch, geb. 9.6.1882 in Wandsbek, 1943/43 KZ Fuhlsbüttel, am 12.2.1943 deportiert nach Auschwitz, verschollen

  2. Lange Reihe 58: Oscar Ludwig Michelsohn, geb. 13.7.1904 in Hamburg, 1942/43 KZ Fuhlsbüttel, am 12.2.1943 deportiert nach Auschwitz, verschollen

  3. Lange Reihe 58: Hanna Meyberg, geb. 11.3.1907 in Eschwege, am 6.12.1941 deportiert nach Riga, verschollen

  4. Lange Reihe 84: Sophie Goldstein, geb. 21.7.1875 in Hamburg, am 4.12.1941 Suizid in Hamburg

  5. Lange Reihe 93: Adolph Mannheimer, geb. 24.9.1878 in Ingolstadt, am 8.11.1941 deportiert nach Minsk, verschollen

  6. Lange Reihe 108: Isidor Rothfels, geb. 5.2.1896 in Bebra, am 8.11.1941 deportiert nach Minsk, verschollen

  7. Lange Reihe 111: Ruth Körbchen, geb. 20.10.1887 in Geldern, am 25.10.1941 deportiert nach Lodz, am 1.5.1942 weiter deportiert, verschollen

  8. Lange Reihe 111: Johanna Pinkus, geb. Treitel, geb. 14.11.1887 in Wronke, am 8.11.1941 deportiert nach Minsk, verschollen

  9. Lange Reihe 111: Günther Pinkus, geb. 7.11.1918 in Dresden, am 8.11.1941 deportiert nach Minsk, verschollen

  10. Steintorweg 11: Kurt Becher, geb. 24.5.1909 in Hamburg, deportiert aus den Niederlanden nach Sobibor, verschollen

Verlegt im Dezember 2003 (für ein Opfer)

  1. Schmilinskystraße 24: Rosa Loebel, geb. Hertz, geb. 5.11.1866, 1942 deportiert nach Theresienstadt, nach Minsk weiter deportiert, im KZ Auschwitz ermordet

Verlegt am 14.9.2004 (für acht Opfer)

  1. Revaler Str. 27/29 (heute Revaler Str. 46/Ecke Stiftstraße): Esther Eulenstein, geb. Friedner, geb. 7.1.1879 in Lipnik, am 25.10.1941 deportiert nach Lodz, verschollen

  2. Borgeschstraße 17 (heute Höhe Nr. 4): Sybille Körppen, geb. Ullmann, geb. 11.7.1879 in Horsterbusch, 1938 Gefängnis Hamburg, 1940 Zuchthaus Hamburg, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz, verschollen

  3. Danziger Straße 6 (heute Höhe Nr. 14): Amalie Leser, geb. Janower, geb. 3.7.1896 in Bremen, deportiert am 6.12.1941 nach Riga, deportiert in das KZ Stutthof, verschollen

  4. Danziger Straße 6 (heute Höhe Nr. 14): Hans Siegbert Leser, geb. 12.7.1924, deportiert am 6.12.1941 nach Riga, verschollen

  5. Danziger Straße 6 (heute Höhe Nr. 14): Siegbert Leser, geb. 5.6.1888 in Hamburg, deportiert am 6.12.1941 nach Riga, verschollen

  6. Bremer Reihe 24: Julchen Levi, geb. 12.11.1888 in Hamburg, deportiert am 6.12.1941 nach Riga, verschollen

  7. Ernst-Merck-Straße 6: Dr. Otto Philippson, geb. 10.10.1897 in Hamburg, 1938 KZ Fuhlsbütel, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz, dort ums Leben gekommen am 14.3.1942

  8. Kreuzweg 14: Lucy Schilling, geb. Marcus, geb. 7.8.1883 in Zerbst, deportiert am 25.10.1941 nach Lodz, verschollen

Stand: 7. März 2005